Heute einmal mehr zum Thema: Auerswald Telefonanlagen Sicherheit

Sicherheitslücken gibt es immer wieder

Im Dezember 2021 wurde eine große Sicherheitslücke (Zero-Day-Lücke) in der Java Bibliothek log4j bekannt. Diese betrifft übrigens weltweit viele Systeme. Auerswald setzt diese Bibliothek aber nicht ein und ist daher von dieser Lücke nicht betroffen. Siehe Artikel bei Auerswald.

Sicherheitslücken vermeiden

Ein Punkt der Auerswald Telefonanlagen Sicherheit ist beispielsweise die richtige Konfiguration der Anlage und des Routers vor der Anlage.

Der nächste wichtige Punkt ist dann: regelmässig Updates installieren.

Als dritter Punkt ferner: sichere Kennworte (mein Beitrag) zu verwenden. Weitere Hinweise dazu liefert das BSI.

Konfiguration Anlage und Router

Nun möchte ich einmal auf den Punkt der Konfiguration eingehen. Hier habe ich schon wirklich grausame Konfigurationen gesehen und geändert. Das schlimmste war eine Anlage, die (mit fester IP) im Router mit jeder Menge Portweiterleitungen konfiguriert war. Der Kunde wusste nicht warum das so (vom Errichter) erfolgt ist. Angeblich war das nötig und auch zeitaufwendig. Dieser Kunde wollte auch Änderungen am System, die angeblich (laut Errichter) nicht machbar sind oder nur „sehr umständlich“ umgesetzt werden können. Weder waren die Portweiterleitungen nötig noch waren die Kundenwünsche besonders umständlich.

Thema: Portweiterleitungen. Diese sind meistens nicht nötig. Vor allem teilweise wirklich gefährlich. Es gibt Fälle in denen Portweiterleitungen nötig sein könnten. Port 80 und 443 (Zugriff auf die Weboberfläche) wird zu 99% nicht benötigt. Das restliche 1% ist theoretisch nur nötig, wenn man die Anlage mit der Auerswald App fernsteuern möchte. Aber auch hier gibt es andere Wege: nämlich ein VPN vom Handy zum Router. Das ist deutlich sicherer als die Portweiterleitung. Übrigens trifft das selbe auch auf Portweiterleitungen für die SIP/VoIP Ports zu. Diese müssen zu 99% nicht weitergeleitet werden. Es reicht, wenn diese offen sind und verwendet werden können. Die Ausnahme: Sie verwenden eine Firewall, die Ports von außen nur sehr kurz öffnet. Hier sind nach einer gewissen Zeit oft keine eingehenden Gespräche mehr möglich. Somit muss entweder die Zeit der Öffnung des Ports erhöht werden. Alternativ muss die Zeit in der Anlage für die Re-Registrierung gesenkt werden. Es müsste erst dann der betroffene Port dauerhaft geöffnet werden, wenn das beides nicht ausreichen sollte. Bei manchen Firewalls geht das nur mit der Portweiterleitung. Diesen Fall hatte ich übrigens nur bei einer einzigen Firewall. In seltenen Fällen muss eine Portweiterleitung auf Wunsch des Providers eingerichtet werden, hierbei handelt es sich aber um eine Ausnahme. Bis Firmware 8.2 war dies z.B. beim Vodafone SIP-Trunk nötig, hier musste der Port 5060 im Router / in der Firewall auf die Anlage weitergeleitet werden. Seit Firmware 8.4 (von Juni 2022) ist diese Portweiterleitung nicht mehr nötig.

Somit sind Portweiterleitungen zu 99% unnötig.

Regelmässige Updates

Auerswald (am 11.11.2021) und heise (am 22.12.2021) haben betreffend der Auerswald Telefonanlagen Sicherheit auf eine Sicherheitslücke hingewiesen. Diese betrifft die Zugänge zum Benutzer „admin“ und einem systeminternen Benutzer. Diese Sicherheitslücke trifft zu, wenn der Punkt zuvor (Portweiterleitungen) auf die Weboberfläche aktiv ist. In dem Fall: handeln Sie schnell und installieren Sie das aktuelle Update für die Anlage! Dieses finden Sie bei Auerswald auf der Support Webseite. Beachten Sie auch die Empfehlung von Auerswald: „Neben dem Einspielen dieses Updates sollten Sie zusätzlich den direkten Zugriff aus dem Internet auf die Weboberfläche (per Port-Weiterleitung im Router) unbedingt aus Sicherheitsgründen deaktivieren.“. Sie können dazu auch den Zugriff auf die Anlage von außerhalb in der Konfiguration der Anlage sperren. Dies empfehle ich zusätzlich, wenn kein Zugriff per App oder VPN erfolgt.

Auerswald hat alte Firmwarestände von der Homepage entfernt. Sie erhalten dort nur noch die Firmware ab Version 8.2B.

Sie müssen bei Installation dieser Version keine Zwischenschritte mehr ausführen. Je nach Alter der bisherigen Version würde ich diese Installation aber dennoch durchführen. Denken Sie unbedingt an das Backup vor dem Update. Bitte führen Sie auch einmal eine Regeneration der Konfiguration vor dem Update durch. Bitte wirklich das Backup erstellen! Ich hatte nach dem Update schon einmal eine Anlage ohne irgendeine Konfiguration (Update von 7.0 auf 8.2C). Ohne Backup wäre eine Neukonfiguration nötig gewesen.

Am 06.01.2022 hat Auerswald nochmal auf das Sicherheitsproblem hingewiesen, eine Woche nach Veröffentlichung dieses Artikels (in der ursprünglichen Version).

Mein Angebot

Ich installiere Ihnen gerne die Updates und prüfe Ihren Router auf unnötige Portweiterleitungen. Hierzu können Sie gerne jederzeit telefonisch oder per E-Mail Kontakt aufnehmen. Ich unterbreite Ihnen dann gerne ein (Pauschal-) Angebot.

Beachten Sie bitte, dass es für manche Systeme seit 2019 keine Updates mehr gibt. Somit gibt es auch kein Update zur Behebung dieser Sicherheitslücke. Dies betrifft die Auerswald COMpact 5010, 5020 sowie die basic.2

Sicherheit bei anderen Herstellern:

Bitte beachten Sie, dass unter anderem der Hersteller Synology dringend die Deaktivierung des Benutzers „admin“ empfiehlt. Verwenden Sie für die Verwaltung einen anderen Benutzernamen. Warum nicht „Verwaltung“? Hackerangriffe erfolgen meist auf englisch sprachige Benutzer- und Gruppennamen. Bitte verwenden Sie als Alternative nicht den „user“ oder „Benutzer“ für den Zugang.

Erhöhung der Passwortsicherheit:

viele Passwörter sind in einsehbaren Datenbanken im Internet enthalten. Verwenden Sie daher bei jeder Seitem bei jedem Zugang ein anderes Passwort. Dazu nutzen Sie bitte auch eine 2-Faktor-Authentifizierung und Passwörter mit mehr als 13 Zeichen.

 

Ich habe immer wieder die Nachfrage, ob man den Impfnachweis ohne Smartphone ebenfalls verwenden kann.

Hierfür habe ich eine Lösung, die man selbst umsetzen kann oder die ich auf Wunsch für Bestandskunden gerne umsetze.

Die ersten Nachweise habe ich etwas kleiner kopiert, so dass die wichtigen Daten auf Visitenkartengröße waren. Danach wurde dieser in Laminierfolie eingeschweisst. Die nachfolgenden kleinen Nachweise wurden komplett neu erstellt, dazu wurde der Barcode gescannt und neu gesetzt, mit allen wichtigen Angaben (die auch der Barcode enthält). Dazu gehören Name, Vorname, Datum der zweiten (jetzt dritten) Impfung. Das passt gut auf Visitenkartenformat. Besser lesbar wird es im Querformat. Auf der Vorderseite wurde die Europafahne mit dem Zusatz „EU-COVID19-Impfzertifikat“ in 3 Sprachen (DE, FR, EN) angebracht.

Es handelt sich nicht um neu erzeugte oder selbst generierte Zertifikate, sondern nur um eine handlichere Version des DIN A4 Ausdruckes. Die Daten wurden von diesem übernommen und dabei auch mit dem Inhalt des Barcodes geprüft. Wichtig ist der Inhalt des Barcodes und dieser liegt weiterhin im Original vor.

Dies kann man einfach selbst erstellen, Laminierfolien in Visitenkartengröße gibt es günstig und Drucker haben auch viele zuhause stehen.

Unsere Empfehlung lautet schon seit Jahren: setzen Sie auf einen Hosted Exchange. Alle Kunden haben wir hier überzeugen können, dass es keinen Sinn macht, einen lokalen Exchange zu betreiben. Dies liegt vor allem an der Größe der von uns betreuten Unternehmen. Bei diesen (bis 50 Mitarbeiter) macht es keinen Sinn, einen Mitarbeiter abzustellen, der regelmässig den Exchange Server mit aktuellen Patches und Updates versorgt und sich aktiv um diesen kümmert. Auch für uns hat der Aufwand gegenüber vor 10 Jahren massiv zugenommen. Sicherheitslücken wie HAFNIUM gibt es leider immer wieder.

Das Hauptargument waren die Kosten für die Bereitstellung und auch die wöchentliche Wartung mit dem Zusatz der Notfallwartung bei dringenden Sicherheitslücken. Das alles kostet – und nicht gerade wenig. Microsoft empfiehlt für den Exchange 2019 mindestens 128GB Arbeitsspeicher. Dazu wird eine Exchange Installation auf dem Domänen-Controller nicht von Microsoft unterstützt. Somit ist ein weiterer Server (virtuell oder Hardware) nötig. Alleine der RAM liegt bei knapp 2000.- EUR – für die Mindestanforderung. Lizenz für Microsoft Exchange und Zugriffslizenzen nicht eingerechnet. Auch zusätzlicher Plattenplatz kostet Geld. Somit kommt man schnell auf 10.000 EUR bei ca. 35 Mitarbeitern. (128GB RAM, ca. 5TB SAS-SSD (im RAID5 somit 4TB), Exchange Server und 35x CALs). In dem Beispiel ist noch keine Minute Installation und Konfiguration eingeschlossen. Ebenso sind Kosten für Wartungen noch nicht enthalten.

Alternative: Microsoft Exchange Online Plan 2. Ca. 7 EUR netto im Monat pro Benutzer. Bei 35 Benutzern somit knapp 250 EUR im Monat oder 3000 EUR im Jahr. Speicherplatz: 35 x 100GB, somit ähnlich den 4TB im RAID5. Die Kaufversion rechnet sich damit erst nach über 3 Jahren. Rechnet man jetzt noch Installation, Wartung, Konfiguraion usw. dazu rechnet sich die Kaufversion in dem Fall erst nach 5 Jahren.

Backup der Hosted-Exchange / Microsoft 365 Postfächer? Einfach. Dafür reicht eine NAS (zum Beispiel von Synology), diese kann ein Backup der Postfächer erstellen. Nutzt man nun wieder das Azure Rechenzentrum für eine Georedundante Sicherung der NAS hat man alles erledigt. Diese Kosten rechne ich in das Beispiel nicht ein. Denn bei einem lokalen Exchange benötigen Sie das Backup genauso!

Eigener Exchange und von HAFNIUM befallen? HAFNIUM Prüfung und Entfernung?

Nehmen Sie bitte HAFNIUM nicht auf die „leichte Schulter“. Warnung von BSI hier. Wir hefen bei der Prüfung und Entfernung.

 

 

 

Fehler im Windows Juni 2020 Update

In den letzten Tagen haben sowohl Kunden als auch ich diverse Fehler im Windows Juni 2020 Update festgestellt.

Hier ein paar Beispiele von Fehlern und deren Behebung, teils traten auch Fehler unter Windows7 nach einem Update im Juni auf! Daher nochmals der Hinweis: Windows7 sollte, auch mit aktuellem Virenscanner möglichst bald durch ein aktuelles Windows 10 ersetzt werden!

 

Druckerprobleme und Plotterprobleme

Einer der Fehler für Windows10 ist, dass kein Druck mehr möglich ist. Entweder „verschwindet“ der Druckauftrag einfach oder man erhält eine Fehlermeldung, dass der Drucker nicht bereit sei. Das Problem hatten mehrere Kunden mit Plottern des Herstellers HP, aber auch mit „normalen“ Druckern. Bei den Kunden hat geholfen, das Update mit der Nummer KB4560960 zu deinstallieren und den PC neu zu starten. Bei einem Kunden musste danach der Druckertreiber (die .inf Datei) nochmal installiert werden. Es hat nicht geholfen, nur den Druckertreiber neu zu installieren. Das Problem scheinen mehrere Benutzer zu haben, auch mit anderen Druckern, siehe Microsoft Forum

 

Probleme mit der Bildschirmauflösung

Ein weiterer Fehler im Windows Juni 2020 Update (Kunden mit Windows7 und Windows10 betroffen) war, dass die Bildschirmauflösung nicht mehr korrekt dargestellt wurde oder nicht mehr eingestellt werden konnte. Als Beispiel: Win7 startet mit einer ungültigen Auflösung, sodass der Monitor einen Fehler meldet und man kam auch mit einem besseren Monitor zu keinem Bild. Unter Win10 hatte ein Kunde das Problem, dass der Monitor nur noch mit 3840×1080 oder 3840×1200 angesteuert werden konnte. Höhere Auflösungen wurden nicht angeboten. Und das – obwohl der Monitor eine Auflösung von 5120×1440 unterstützt. Behebung: Bei Win7 den PC im abgesicherten Modus starten. In beiden Fällen in der Systemsteuern – System – GeräteManager die Grafikkarte mit Doppelklick auswählen – oben auf den Reiter „Treiber“ und danach „vorheriger Treiber“ wählen. Dies hat bei allen Kunden die Fehler behoben. Win7 startete wieder mit normaler Auflösung und Win10 hat die höhere Auflösung wieder angeboten.

 

Probleme mit Eingabegeräten

Mir ist auch ein Problem mit Eingabegeräten bekannt, das hatte ich bisher bei zwei Kunden. Ebenfalls Win7 und Win10 betroffen. Bei Win7 war es eine Logitech Funk Gaming Maus. Diese „hüpfte“ zuerst wild über den Bildschirm und wurde dann gar nicht mehr erkannt. Unter Win10 war es eine Wireless Mobile Maus von Microsoft. In beiden Fällen hat es gereicht eine Kabelgebundene Maus anzuschließen und danach (siehe oben bei „Bildschirmauflösung“) für die Maus ebenfalls den „vorhigen Treiber“ zu wählen.

Microsoft Windows 10 Pro LogoEine oft gestellte Frage, ist ob es ein kostenloses Windows 10 Update von Win7 oder Win8(.1) gibt.

Die klare Antwort darauf lautet: nein.

 

 

Viele Zeitschriften berichten in den letzten Monaten von Möglichkeiten, ein Windows 10 Update von Win7 oder Win8(.1) durchzuführen. Das ist korrekt und funktioniert auch einwandfrei. Allerdings behaupten die Zeitschriften und Verlage (darunter leider auch als seriös bekannte Verlage und Zeitschriften), dass dies immer noch kostenlos möglich ist. Das ist leider inkorrrekt. Dies hat Sven Langenfeld (Microsoft Mitarbeiter und Mitgründer des WBSC [Windows Business Solution Club]) auch nochmals in einem LinkedIn Beitrag im Dezember 2019 klargestellt. Link zum Beitrag. Zitat „Das Upgrade ist zwar technisch möglich, aber nicht legal, denn das kostenfreie Angebot endete bereits am 29. Juli 2016„. Sven Langenfeld hält im WBSC immer wieder Vorträge über die korrekte Lizenzierung von Microsoft Produkten. Für mich ist er daher ein Lizenzspezialist, der sich wirklich sehr gut auskennt.

Wenn Sie einen PC oder Laptop mit Win10 Lizenz und dem Downgrade auf Win7 erworben haben steht dem Umstieg nichts im Weg, dann ist die Lizenz vorhanden. Diese Angabe finden Sie ggfs. auf der Rechnung zur Hardware. Wenn der Verkäufer nur angegeben hat, dass ein Downgrade (auf Win7) installiert ist, aber nicht von welcher Version: hierbei kann es sich auch um ein Downgrade von Win8(.1) handeln. In diesem Fall würde wieder keine kostenlose Update Möglichkeit auf Win10 bestehen.

Der Download der Installationsdateien für das Windows 10 Update von Win7 oder Win 8(.1) ist direkt bei Microsoft (hier) möglich. Beachten SIe hierbei aber den wichtigen Satz: „Sie besitzen eine Lizenz zur Installation von Windows 10 und führen auf diesem PC nun ein Upgrade von Windows 7 oder Windows 8.1 durch.“ Die kostenlose Update Möglichkeit mit GWX ist bereits 2016 abgelaufen, siehe FAQ bei Microsoft. Und siehe auch LinkedIn Link oben.

Legal müsste das Update auf Win10 ebenfalls sein, wenn Sie 2016 auf dem PC Win10 installiert haben und danach wieder zurück auf Win7 bzw Win8(.1). In dem Fall haben Sie 2016 die Lizenz für genau diesen PC erhalten und können diese jetzt nutzen.

Wichtig ist vor dem Durchführen des Updates: Backup. Backup. Backup.

Warum ich das Backup mehrmals erwähne: Es erfolgte ein Update der PCs von Windows7 auf Windows10 bei der Polizei in Berlin. Danach waren wichtige Daten und Akten unwiederbringlich verloren. Einen Bericht gab es von diversen Zeitschriften, darunter auch vom Stern.

Ein Hinweis: nicht jede Software ist unter Windows10 funktionsfähig. Manche Software startet erst gar nicht, andere stürzt ab. Daher meine Empfehlung: neuer PC oder neuer Laptop mit Win10-Lizenz und den „Alten“ nur noch bei Bedarf und ohne Internetanbindung verwenden.

Bei Fragen zum Win10 Umstieg, zu Lizenzierung oder auch zur Kompatibilität stehe ich gerne zur Verfügung.

 

Erste Veröffentlichung: Oktober 2019. Im Dezember 2019 und Januar 2020 ergänzt und in den News nach oben, da die Frage zu kostenlosen Win10 Updates mehrmals pro Woche aufkommt.

Ich werde oft gefragt, ob ich Tipps und Hinweise zum Thema Passwort geben kann. Und oft zeige ich den Kunden leider wie unsicher das gewählte Kennwort ist.

Bei den 10 meistgenutzte Kennwörtern weltweit 2017 sind 5 (!) aufeinanderfolgende Zahlenkombinationen enthalten. 12345 / 123456 / 1234567 / 12345678 / 1231456789

Eine ältere 3GHz CPU benötigt zum Errechnen des Kennwortes: 123456 nur ein paar Sekunden. Nutzen Sie nur Kleinbuchstaben sind es ca. 7 Sekunden. Wenn Sie jetzt aber die ganzen Zeichen nutzen und das Kennwort 6 Zeichen enthält werden es schon 21 Minuten. Wohlgemerkt mit einer älteren CPU!

Daher diese Tipps und Hinweise zum Thema Passwort: wählen Sie ein Kennwort mit mehr als 10 Zeichen, nutzen Sie Sonderzeichen. Lassen Sie sich etwas einfallen, das sie sich merken können, z.B. Sätze oder Zusammengesetzte, „entstellte“ Passwörter.

Als Beispiel ist unter den 20 meistegnutzten Passörtern „starwars“ – 8 Zeichen, nur Kleinbuchstaben, geknackt in Minuten. „St@rWar$“ würde schon Stunden benötigen. Noch Zahlen eingefügt „St@r20War$“ und schon sind es Tage. Noch etwas verlängert „“St@r20War$19J3d!“ (also Star 20 Wars 19 Jedi) – und schon würde es Jahre dauern das Kennwort zu knacken.

Weitere Tipps und Hinweise zum Thema Passwort: Wie wäre es mit einem Merksatz wie: „Ich habe X im Sommer 2019 kennen gelernt und auf Anhieb sympathisch gefunden“ ergibt als Passwort: „IhXiS2019kguaAsg“ ersetzt man hier wieder ein paar Zeichen durch Sonderzeichen (z.B: „IhX!S2019kgu@A$g“ wird das Kennwort extrem schwer zu knacken. Das selbe gilt bei zusammengesetzten Kennworten wie „Eiswagen“, „Schwimmbad“ oder „Wagenheber“. Nutzen Sie Zahlen. Sonderzeichen. Ein „W@g3nH3ber!“ ist schon schwerer zu knacken, ein „W@g3n#2019#H3ber“ noch schwieriger. Das selbe bei „SchW!mm%19!B@d“.

Und als letzter Tipp: nutzen Sie die 2-Faktor Authenthifizierung, wo diese möglich ist. Dann reicht das Kennwort nicht, falls es sich Fremde das Passwort angeeignet haben. Gerade wer paypal nutzt sollte diese Funktion dringend nutzen. Als App auf dem Handy kann man den Microsoft Authenticator nutzen. Diesen empfehle ich übrigens auch bei Nutzung der Microsoft Onlinedienste.

Haben Sie Fragen zum Thema: Tipps und Hinweise zum Thema melden Sie sich!

Partitionen mit Disk Part löschen

„Wie löscht man bei Windows 10 Partitionen, die sich nicht über die Computerverwaltung löschen lassen?“

Diese Frage wird uns immer wieder gestellt. Vor allem wenn PCs oder Laptops neu (auf neue Datenträger) installiert werden und man danach die alten Daten kopiert. Nach einer gewissen Zeit ist der alte Datenträfer (oft eine SSD) übrig und man möchte diese verwenden. Nach dem Einbau in ein externes USB Gehäuse (USB-SATA oder USB m.2) kann man die Partitionen nicht über die Computerverwaltung löschen. Diese Option wird gar nicht angeboten.

Die Partitionen können trotzdem gelöscht werden – mit dem Programm „diskpart“.

Allerdings sollte man hier wissen, was man macht und welche Partition auf welchem Datenträger man löscht. Man tippt schnell mal einen falschen Befehl – und weg ist die Partition der primären Festplatte im PC.

Zu unserem Service gehört: wir löschen Ihnen gerne mit einem unserer eigenen Laptops die Partitionen bei Ihnen vor Ort und Sie erhalten eine Platte ohne Partitionierung. Für „Profis“ werde ich demnächst noch ein PDF mit Schritt für Schritt Anleitung erstellen, wie man selbst ebenfalls die Partitionen mit Disk Part löschen kann.

Gibt es bei euch auch mal Schnäppchen?

Eine Frage die wirklich immer wieder gestelllt wird lautet wirklich: gibt es bei euch auch mal Schnäppchen?

Ja die gibt es wirklich. Allerdings ist es nicht möglich diese zu Veröffentlichen oder per Email anzubieten. Der Grund liegt vor allem darin, dass die Verfügbarkeit der Artikel meistens sehr eingeschränkt ist. Das heißt, dass es sich vorwiegend um Einzelstückzahlen handelt. In den letzten Wochen gab es beispielsweise diverse Schnäppchen Angebote.

 

Beispiel für Schnäppchen aus Februar 2018:

(im folgenden sind Schnäppchen aufgeführt, die nur kurz verfügbar waren. Das heißt diese können zum Großteil nicht mehr so beschafft werden!)

Workstation von HP, Modell Z440. Mit Intel Xeon E5-1603 (v4), 16GB Ram, 512GB SSD. Hierzu lag der günstigste Online Preis bei über 1500.- EUR brutto. Bei uns lag diese Workstation bei 1150.- EUR brutto. Folglich wirklich ein „Schnäppchen“

Server von HPE, Modell ML350 Gen9. Unter dem Strich ein echtes Schnäppchen. Hierzu anszumerken: der Preis war so günstig, wie man online gerade einmal Server mit CPU, Ram und Controller erhält. Unser Modell enthielt aber auch noch Festplatten und weiteres Zubehör.

 

Warum sind das oben keine Dauerangebote sondern nur Beispiele:

Die Workstation und Server wurden von Kunden angefragt. Infolgedessen haben wir die passenden Geräte gesucht und die Angebote der Distributoren und Hersteller genau beobachtet. Als die Angebote auftauchten entschieden sich die Kunden daher innerhalb weniger Minuten. Nur so sind diese Schnäppchen realisierbar.

 

Wenn Sie auch auf der Suche nach guten Angeboten sind und es nicht ganz so eilig haben empfehlen wir Ihnen: nehmen Sie Kontakt mit uns auf und nennen Sie uns Ihre Anforderungen. Darauf machen wir uns auf die Suche nach einem passenden Produkt für Sie.

 

Derzeit noch im Angebot erhältlich

Auerswald COMmander 6000R (ohne Module), sowie eine COMmander 6000R mit ISDN und 16VoIP Kanälen. Ferner diverse HP Switches und derzeit im Zulauf: noch einer der o.g. HP Server und eine der Workstations.

 

Auerswald LogoFirmware Update bei Auerswald Telefonanlagen

Eine häufig gestellte Frage im Bereich Telefonanlagen ist die Frage, ob ein Firmware Update bei Auerswald Telefonanlagen selbst durchgeführt werden kann.

Ja, das ist möglich, die Firmware erhalten Sie auf der Auerswald Service Seite für die Telefonanlagen. Auf der Webseite erhalten Sie auch die Firmware für Systemtelefone. Zu beachten sind aber manche Punkte.

Die Firmware für die COMmander 6000 ist nicht auf der Webseite erhältlich, diese erhalten Sie über uns. Hier empfehlen wir Ihnen die Installation durch unseren Service.

Was muss beachtet werden?

Auerswald COMmander  6000R mit Firmware 7.0aManche größere Firmwaresprünge sind nicht duchführbar. Diese können das Dateisystem des Bootmediums zerstören. Bitte führen Sie kein Update von einer Firmware 6.4x (oder davor) auf 6.8x (oder 7.0) durch. Dieses Update wird fehlschlagen. Danach ist auch kein Update mehr auf eine andere, neuere Firmware dmöglich. Führen Sie zuerst ein Update auf einen Firmwarestand 6.6x durch, nach dem Neustart dann auf die Version 6.8x. Sollte bei Auerswald für Ihre Anlage keine Zwischenfirmware verfügbar sein können wir Ihnen diese gerne zur Verfügung stellen. Sollten Sie noch einen Firmwarestand 6.0 vorfinden, verwenden Sie bitte zu erst die 6.4, danach 6.6 und 6.8 und am Ende die 7.0

Keine Updates möglich, Fehlermeldungen erscheint

Sollte das Update nach einem oder mehreren missglückten Versuchen nicht mehr möglich sein wenden Sie sich an uns. Wir bieten Ihnen die Möglichkeit an, das Bootmedium durch eine neue SD Karte mit aktueller Firmware zu ersetzen. Wir haben für die COMpact 4000, COMpact 5000 und COMmander 6000 immer fertige SD Karten auf Lager. Danach klappt es auch wieder mit dem Firmware Update bei Auerswald Telefonanlagen.

Datensicherung nicht vergessen!

Bitte sichern Sie ihre Konfiguration vor dem Versuch des Firmwareupdates. Falls das Update schief geht oder die Speicherkarte einmal defekt sein soll spart das somit den Aufwand und die Kosten der Neuprogrammierung. Wir sichern vor und nach jedem Firmwareupdate die Konfiguration der TK-Anlage. Aus Datenschutzgründen übergeben wir die Sicherungen nach Abschluss der Arbeiten. Grund hierfür ist, dass die Sicherungen auch das Adressbuch der TK-Anlage und somit personenbezogene Daten enthält. Auf Wunsch des Kunden legen wir eine Kopie auf einem verschlüsselten externen Datenträger ab.

So geht das Firmware Update bei Auerswald Telefonanlagen richtig!

Unsere weiteren Produkte und Dienstleistungen zum Thema „Kommunikation“ finden Sie hier.

Häufig gestellte Fragen zum Einbruchschutz:

Wir werden oft beim Thema Einbruchschutz nach Alarmanlagen und Videoüberwachung gefragt. Leider mussten wir feststellen, dass viel „Halbwissen“ oder falsche Informationen im Umlauf sind. Ferner liegen oft auch falsche Annahmen vor. Einbruchschutz – Videoüberwachung, Alarmanlage und mechanischer Schutz: was ist am sinnvollsten und hilft am meisten?

Was ist erlaubt und was nicht?

Hier bietet das Magazin „TEST“ eine sehr gute FAQ an, diese finden Sie hier. In dieser wird deutlich beschrieben was überwacht werden darf und was nicht. Wichtig ist, dass man sich nähernde Personen erst ab der Grundstücksgrenze filmen darf. Hierzu sollte vor allem bei offenen Grundstücken ohne Zäunen ein Anwalt befragt werden, denn auch ein unwissendes Betreten des Grundstückes wäre möglich. Einfacher ist es bei umzäunten oder abgegrenzten Grundstücken. Es ist sicherzustellen, dass öffentliche Bereiche oder Nachbargrundstücke nicht im Überwachungsbereich liegen. Dies ist meistens mit günstigen Kameras nicht möglich. Gute Kameras bieten die Möglichkeit unerwünschte Bereiche auszublenden.

Videoüberachung – schreckt diese Einbrecher ab?

Hierzu muss man sagen – nicht jeder Einbrecher denkt gleich. Nachts schrecken Videoüberachungslösungen meistens nicht ab. Tagsüber kommt es oft auf die Lage des Objekts und auf den Einbrecher an. Wenn dieser unbedingt in ein bestimmtes Objekt eindringen möchte – wird er das auch trotz Videoüberwachung.

Welche weiteren Massnahmen sind sinnvoll?

Wichtig ist es den Einbrechern den Einbruch möglichst schwer zu machen und Fenster und Türen zusätzlich mechanisch zu schützen. Aber bitte verzichten Sie hierbei auf günstige einzelne Lösungen. Meistens macht es nur Sinn den Schutz durch mehrere Massnahmen zu erhöhen. Als Beispiel sollte eine Türe statt mit einem einzelnen zusätzlichen Schloss auch mit einer Türbandsicherung und ggfs. Aushebelsicherung versehen werden. Auch machen neue Schliesszylinder teilweise Sinn. Diese Komponenten sollten sinnvoll aufeinander abgestimmt sein. Daher macht es bei einer Renovierung am meisten Sinn die Türe ebenfalls auszutauschen. Fenster im Keller und Gitterroste sollten auf jeden Fall zusätzlich gesichert werden, auch kleinere Fenster. Hier helfen Ihnen die Tür- und Fensterbauer auf jeden Fall weiter.

Einbrecher mögen meistens auch kein Licht, somit ist eine Aussenbeleuchtung am besten mit Bewegungsmeldern auch eine Abschreckung. Vor allem in Verbindung mit einer Videoüberwachungslösung. Bei Nacht ist die Überwachung schwarz/weiß, man erkennt Personen somit kaum. Mit einer Beleuchtung wird die Aufzeichung farbig. Dazu bemerken es andere, wenn das Licht bei Ihnen am Haus angeht.

Alarmanlage sinnvoll oder nicht?

Auch das lässt sich nicht pauschal beantworten. Wichtig ist vor allem: eine Einbruchmeldeanlage sollte am besten nur in Verbindung mit anderen Massnahmen installiert werden. Gerade im ländlichen Raum mit langen Anfahrtswegen bringt eine Alarmanlage nicht viel. Hier ist ein besserer mechanischer Einbruchschutz auf jeden Fall sinnvoll. Die Alarmanlage ergänzt in dem Fall den Schutz. Gerade für den ländlichen Raum mit langen Anfahrtswegen gibt es Reizgasanlagen – die in der Kombination den Einbrecher schnell wieder verschwinden lassen oder gar erst einmal ausser Gefecht setzen.

Dazu gibt es auch hier verschiedene Gruppen an Einbrechern: die für die eine Außensirene zeigt „hier ist etwas zu holen“ und die andere Gruppe, die es möglichst einfach haben möchte und Häuser mit Alarmanlagen meidet.

Welchen weiteren Irrglauben gibt es?

„Einbrecher kommen meist Nachts“ – das ist einer der weitverbreiteten Irrglauben. Gerade in Mehrfamilenhäuser wird auch tagsüber eingebrochen. Nämlich dann wenn die Bewohner arbeiten oder einkaufen sind.

„im oberen Stockwerk benötige ich keinen Schutz“ – auch das ist ein Irrglaube. Gerade in größeren Mehrfamilienhäusern ist es oft sehr einfach in das Treppenhaus zu gelangen. Dazu gibt es sehr gute „Fasadenkletterer“

 

Wichtig zu wissen ist auf jeden Fall: desto länger der Einbruchversuch durch guten Schutz dauert desto wahrscheinlicher bricht der Täter den Versuch ab.

Einbruchschutz – Videoüberwachung, Alarmanlage, mechanischer Schutz – die Kombination ist sinnvoll.

Viele Tipps und auch Hinweise zur Förderung des Schutzes durch die KFW bietet das Portal www.k-einbruch.de